subzine 0
"...some people are couraged, others are afraid to turn the page"

sub*urban - architekturempfinden in städten;verändert bmx die ansicht von objekten im urbanen raum?
sub*terran - ein ausflug in den kreisrunden untergrund einer u-bahnbaustelle
silence* - lärm,stille...inwiefern betrifft uns das? wortmeldungen von diversen bmxern wie alex dropsy, stefan redinius, thomas stellwag u.a.
texas 10 west* - ein nachdenklicher text über die un*vernunft von roadtrips mit einem gastbeitrag von markus wilke
sub*tones - daryl taberski von snapcase erinnert sich an seine bmx zeit bevor er das mikro in die hand nahm
sub*tunes - obligatorische musik-reviews
sub*til - gedanken über die nemesis des bmx fahrens. verletzungen und ängste...
12 seiten, A4 hochformat, s/w
zine - a small magazine that is produced cheaply by one person or a small group of people, and is about a subject they are interested in
die nullte ausgabe von sub* ist der erste versuch des machers ein eigenes zine auf die beine zustellen.
obwohl zines im internetzeitalter durch ihre elektronische form, dem e-zine zunehmend ersetzt werden hält der leser mit sub* echte 12 seiten s/w kopiertes papier in der hand.
sub* versteht sich laut editorial nicht als ein einfaches local mag das mit insiderwitzchen und alkoholerlebnissen aufwartet sondern versucht, ganz im sinne unserer auffassung von bmx, eine differenzierten, klaren blick auf "unser rädchen" zu werfen.
der versuch mehrere meinungen zu zeigen und sich nicht nur auf "die grosse stadt" (o-ton alan) zu beschränken bestätigt sich für mich alleine schon durch die tatsache das sieben verschiedene autoren beiträge in dieser ausgabe liefern, wovon nur zwei in wien beheimatet sind.
auch thematisch zeigt sich das zine breitgefächert, von urbanen gedankenwelten bis zu intimsten angsthasenoutings wird dem leser ein interessant anderer inhalt geboten. einzig und alleine die musikreviews sind mein kritikpunkt, da genau die selben im aktuellen freedom zu finden sind.
foto- und layoutmässig wurde auf die aus kostengründen kopiertechnische s/w begrenzung geachtet, nahezu alle fotos sind auch wirklich in sw geschossen, die gestaltung des magazins wirkt nicht zu aufdringlich spielt aber trotzdem ein wenig mit dem leser um nicht fad zu wirken.
alles in allem eine runde sache der vielleicht nur eine letzte seite fehlt - da freut man sich schon auf die "erste" ausgabe
mehr info: subzine.embryonal.net
posted by imoht 20040714 21:15
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