last updates
091019 [article] linz lissfeld hallencheck..091013 [article] kendlerjam 2009..
091013 [media] neue bmx-bilder..090709 [article] worlds09 tagebuch..
090704 [media] neue trash-bilder..090514 [article] fruehling in prag..
animal - can i eat nachbesprechung
animal 2004, sammon, delarosa, butcher, hamilton, ..

mittlerweile ist die zweite tierstudie schon einige monate alt, viel videokost wurden in der zwischenzeit konsumiert, aber dennoch reihen sich die tiere auf meiner speisekarte noch immer ganz weit oben ein. was zeichnet diese dokumentation aus dass sich unmensch nie an ihr satt sehen/essen kann?

ansich ist "can i eat" genauso wie sein vorgänger schnitttechnisch sehr schlicht, an effekten wird gespart, ein 5sekunden intro muss dem hobbyzoologen reichen und es gibt eigentlich nur radfahren zu sehen- wo bleibt da die atmosphäre mag sich da so mancher fragen? wo sind die menschen die sich bierflaschen auf ihren köpfen zerschlagen? oder gar brüste?

genau das was für viele seher den unterhaltungswert eines bmxfilms ausmacht fehlt hier schlichtwegs - keine party, no bier on tv, und keine biatches

vielleicht macht gerade dieser abstrich die speise aus, die reduktion auf das wesentliche- spass am radfahren und als ergebnis unglaubliche kunststücken in der manege. auch die musikalische untermalung (durchwegs hiphop) kann begeistern, und die tiere tanzen im takt dazu wie es ihnen passt. schön zu sehen ist auch dass sich jede spezies durch besondere eigenschaften auf gewisse art und weise von der anderen abhebt: während ein vinnie die urbanen gegebenheiten beidseitig benutzt kann ein kreatur wie ein butcher de, auge durch besonders kreative rutschmanöver freude bereiten.
von einigen aus der alten tierdokumentation sehr liebgewonnenen tieren gibt es leider etwa weniger in der aktuellen studie zu betrachten was einige herzen sicher traurig stimmt aber ein "watup gangsta" endpart von jemanden der gattung erwin tellerrosa kann dieses durch bedacht eingesetzte lenkerdrehungskombinationen in beide richtungen wieder aufhitzen.

auch wenn der lebensraum der tiere sich durch die natürlichen gegebenheiten auf "echte strasse" begrenzt und sich kein backflipollieboner in der 30minütigen studie findet wäre es unfair von der strassengegenbewegung den film als fad und eintönig abzustempeln. wieso sollten die tiere auch gebrauch von enge gehegen machen wenn ihre umgebung von natur aus mit den originale der meist hölzenen trainingsnachbauten aufwarten kann?

kaum ein anderer streifen vermag mich so zum strom zu motivieren wie es "kann ich essen" schafft und auch nach dem 40ten teller kann ich wie im "all you can eat" restaurant noch immer nicht genug davon haben-

posted by imoht 20041118 23:59


4 kommentare antworten


embryonal.net